Stauchungsverhalten von Isolationsplatten
Bei Maschinen mit höchster Präzision sind bei der Verwendung von Schwingungsisolationsplatten genaue Kenntnisse über das Stauchungsverhalten der Isolationsplatten von grosser Wichtigkeit.
Mittels Prognose der Stauchungswerte können je nach geforderter Niveau-Haltigkeit der Maschine geeignete Zeitpunkte für die Nachnivellierung der Maschine festgelegt werden. Auf diese Weise kann auch noch nach Jahren der einwandfreie Betrieb der Präzisionsmaschine sichergestellt werden.
Bei der statischen Belastung einer Isolationsplatte staucht diese um einen bestimmten Wert ein. Die Stauchung ist die Summe aus elastischer und plastischer Verformung der Isolationsplatte. Wird die Isolationsplatte entlastet, federt diese um den elastischen Anteil wieder zurück.
Im Gegensatz zum elastischen Anteil ist der plastische Anteil abhängig von der Belastungsdauer der Isolationsplatte. Alle Werkstoffe die einer ständigen Belastung ausgesetzt sind verformen sich bzw. entspannen sich plastisch als Funktion der Zeit. Dieses Nachwirken ist bei Isolationsplatten nicht linear, sondern nimmt bei konstanter Belastung proportional dem Logarithmus der Zeit ab und wird allgemein als Kriechen bezeichnet (siehe Diagramm).
Bei der Entwicklung von AirLoc Isolationsplatten wurde besonderen Wert auf eine möglichst geringe plastische Verformung über die Zeit gelegt. Für allgemeine Anwendungen ohne besondere Anforderungen kann davon ausgegangen werden, dass mindestens 80% der zu erwartenden Stauchung nach 2 Wochen erreicht sind. Eine Nachnivellierung der Maschine nach ca. 2 Wochen ist daher sinnvoll. Die Stauchung von AirLoc Isolationsplatten wird, nebst vielen anderen für eine optimale Isolation wichtigen Parametern, im hauseigenen Labor gemessen. Die Parameter der Isolationsplatten für Spezial-Anwendungen oder für FEM-Analysen können somit schnell und unkompliziert zur Verfügung gestellt werden.



